Obermühle Mühlbach |
| Anschrift: |
Obermühlenweg 3 92345 Mühlbach - Dietfurt |
| Landkreis: |
Neumarkt |
| Bauherr: |
Eva und Konrad Martiny |
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| Baukosten: |
2 Mio. Euro |
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Beschreibung:
Das Mühlenensemble Obermühle liegt in einer landschaftlich sehr reizvollen Lage zu Füßen eines Jurahanges, der die Mühlbachhöhle bzw. –quelle beherbergt. Das Gehöft besteht aus vier Gebäudekörpern, dem Mühlen- und Wohngebäude, dem Stall, dem Sägemühlstadl und einem kleinen Nebengebäude.
Östlich des Mühlengehöfts liegt der große Quellweiher. Hier tritt der unterirdische Fluß der Mühlbachquellhöhle aus dem Berg. Durch die bei der Obermühle liegenden Wehre wird sie zu einem kleinen Weiher aufgestaut, der die Versorgung des Mühlrades der Obermühle sicherstellt.
Diese große Mühlbachquelle, die eine normale Schüttung von 300 l/sec besitzt, ist eine der größten Karstquellen der Altmühlalb und somit ein Naturdenkmal ersten Ranges.
Das Mühlen- und Wohngebäude zeigt die eindeutigen Merkmale der Jura-Bauweise. Es ist zweigeschossig und besitzt das typische flache Satteldach mit einem Kniestock, der einst die Kalkplattendeckung trug und heute durch ein Welleternitdach ersetzt ist.
Der Dachstuhl wurde laut den Ergebnissen einer dendrochronologischen Untersuchung 1812 aufgerichtet.
1832 wurde der kleine östliche Anbau errichtet, 1870 das Haus nach Süden verlängert.
Der Grundriss des Mühlengebäudes wird mittig über die gesamte Hausbreite durch einen Fletz geteilt. Dieser erschließt auf einer Seite den mehrgeschossigen Mühlraum, auf der anderen Seite den Wohnbereich.
Der Stallbau steht nordwestlich, parallel versetzt zum Mühlengebäude. Seine heutige Erscheinungsform erhielt er 1859, Das Erdgeschoss ist mit einem böhmischen Kappengewölbe sowie einem Kreuzgratgewölbe überdeckt.
Wenige Meter östlich, parallel zur Fließrichtung des Mühlbaches, befindet sich der Sägemühlstadl. Bis auf die südl. und östl. Bruchsteinumfassung im Erdgeschoss ist der Bau eine Holzständerkonstruktion von 1810/1811, die mit einer Bretterverschalung versehen ist.
Sanierung:
Das Mühlengebäude wird umfassend saniert und zu Wohnzwecken genutzt. Der Mühlenbereich bleibt zu Ausstellungszwecken erhalten.
Beide Nebengebäude werden ebenfalls saniert und dienen öffentlichen Interessen für Ausstellungen, Veranstaltungen usw.
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